Vom Harz nach Venedig

Es kann sein, dass auf den Bildern Personen abgebildet sind, die dies nicht möchten. Ein kurzes Schreiben genügt und ich werde die Bilder sofort entfernen!


Ein neuer historischer Roman ist in Arbeit. "Das Geheimnis der Steine" führt eine Gruppe Kaufleute vom Harz nach Venedig. Warum nicht mal Autobahnen und Schnellstraßen links liegen lassen und entschleunigt in den Urlaub fahren? Das dachten wir uns, als wir beschlossen, auf den Routen nach Venedig zu fahren, die in der Römerzeit bis weit in die Frühe Neuzeit zur Verfügung standen. Die ganze Vorgeschichte findet sich hier.

09.06.2019

Westfeld - Goslar

Westfeld gehört zur Gemeinde Sibbesse. Der Ort liegt zwischen Hildesheim und Alfeld.

Wir wohnen seit über 15 Jahren in diesem kleinen Dorf, das gerademal 600 Einwohner hat.

Die Reise meiner Protagonisten, oder vielmehr Bertram von Ingelheim beginnt allerdings im Harz, in Goslar. Erst später trifft er auf seine Mitspieler.

INFO!

Natürlich gibt es verschiedene Möglichkeiten von A nach B zu kommen. Ich habe die Routen gewählt, die auf Autobahnen und auch möglichst auf Schnellstraßen verzichten, denn auf denen darf man mit einem von Pferden gezogenen Fuhrwerk nicht fahren.

Da ein Fuhrwerk kaum schneller sein dürfte, als ein Fußgänger, habe ich Fußgängerrouten gewählt.


Die Reise von Bertram von Ingelheim beginnt in Goslar.

Und dort genau auf dem Marktplatz mit dem Adlerbrunnen.

Goslar - Lauterberg

Bertram muss nach Lauterberg, welches zu dieser Zeit noch kein Bad war. Wenn er diese Bilder gesehen hätte, was hätte er wohl gedacht?

Der Harz leidet unter dem Befall mit Borkenkäfern. Kilometerlange Gebiete rund um Torfhaus sind vernichtet.


In Bad Lauterberg habe ich keine Fotos gemacht. Wir sind zu spät gestartet, sodass wir keine Zeit für das Städtchen hatten.

Bad Lauterberg - Mühlhausen

Sobald wir den Harz hinter uns gelassen hatten, waren wir in Thüringen. Die Landschaft überraschte uns mit sanften Hügeln, die wie Wellen gleich durch riesige Felder wogten.

Mühlhausen

Mühlhausen ist eine wunderschöne Mittelstadt in Thüringen. Wir hatten das Glück, dass meine Autoren-Kollegin Yvonne Bauer uns die Stadt zeigte. Danke Yvonne! Es war ein sehr netter Abend!

Wir übernachteten im altehrwürdigen Brauhaus zum Löwen, mitten in der Innenstadt. Ein wunderschönes Gebäude. Leider wurden wir in der sogenannnten Villa untergebracht, einem Neubau, der sich in den Hinterhöfen gegenüber versteckte.

Am Pfingstwochenende fand das Pflaumenblütenfest statt, wir wurden in der Nacht gleich von mehreren Bühnen beschallt. Das ging bis früh um 2:00 Uhr. Dafür konnte das Hotel natürlich nichts, aber bessere Bettdecken wären angebracht. Ohne war es zu kalt, mit - dank der etwas eigenartigen gummiartigen Konsistenz schwitzten wir sofort.

Insgesamt ist Mühlhausen einen Besuch wert!!!